KMU in Not

Es gibt verschiedene Gründe, die ein KMU in Schwierigkeiten bringen können. Ungenügende Rentabilität, Fehlinvestitionen, Markteinbrüche, Debitorenverluste, persönliche Konstellationen mit Partnern oder privat sind nur einige der möglichen Auslöser einer Krise. Als erfahrene Unternehmensberater helfen wir Ihnen, diese kritische Situation zu ändern, rasch und wirksam.

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Haben Sie ein Liquiditäts­problem?

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Zu viele Unternehmen schliessen unnötig, weil ihnen die falsche Diagnose gestellt wird und sie folglich mit der falschen Medizin behandelt werden. Fehlende Liquidität ist zweifelsohne eine Notlage für das Unternehmen. Die Schwierigkeit Einkäufe zu tätigen, Löhne pünktlich zu zahlen, Mahnungen der Gläubiger in den Griff zu kriegen und Besuche des Betreibungsbeamten zu verhindern, sind tägliche Herausforderungen für die Unternehmerschaft. Erfahrene Berater von  basic»Leadership unterstützen wir den Unternehmer, einen Turnaround rasch und wirksam einzuleiten.

Haben wir ein Liquiditätsproblem?

  • Hat Ihnen die Bank den Geldhahn zugedreht?
  • Können Sie kein Material mehr einkaufen, keine Löhne pünktlich bezahlen?
  • Machen die Gläubiger Druck?
  • Ist der Betreibungsbeamte ein Dauergast?
  • Sind Sie nach Art. 725 OR überschuldet?

Es gibt verschiedene Gründe, die ein KMU in Schwierigkeiten bringen können. Umsatzverluste, teure Projekte, hohe Investitionen, Kunden, welche nicht bezahlen,  herausfordernde Konstellationen mit Partnern und Mitarbeitern sind nur einige der möglichen Auslöser der Krise. Die Probleme, die einen Unternehmer in dieser Situation pausenlos beschäftigen und ihn an der produktiven Tätigkeit hindern, sind:

  • Druck der Kreditoren, ggf. Betreibungen, Pfändungen etc.
  • Schwierigkeiten bei der Materialbeschaffung
  • Schwierigkeiten im Verkauf wegen geschädigtem Image
  • Schwierigkeiten mit den kreditsprechenden Banken
  • Schlaflose Nächte

In dieser Lage gleicht der Unternehmer einem Hochstabspringer, der mit einem Rucksack (Altlastenrucksack) auf dem Rücken die Latte überqueren möchte. Ein unmögliches Unterfangen, wenn man bedenkt, dass er gegen Mitanbieter antritt, die keinen Rucksack auf ihrem Rücken tragen.

Was tun? Die Bilanzsanierung

Eines ist klar: Wenn eine Firma in Not geraten ist, sei es wegen Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit, muss sie saniert werden, sonst wird sie liquidiert. Sprechen wir von einer Sanierung ohne nähere Bezeichnung, so ist in der Regel die Bilanzsanierung gemeint. In Wirklichkeit wird nicht die Firma saniert, sondern deren Bilanz, und zwar ausschliesslich zum Schutz der Gläubiger. Für eine Bilanzsanierung braucht es in der Regel Geld. Im Kleinunternehmen ist das häufig die letzte Reserve. In anderen Fällen «verkauft man dem Teufel seine Seele», um das Geld aufzutreiben. Es kommt dabei sehr darauf an, was zu den Liquiditätsproblemen geführt hat, und ob die Ursachen der Notlage durch die Sanierung beseitigt werden konnten oder ob die Bilanzsanierung einfach eine (im Übrigen sehr teure) Symptombekämpfung war. Ausserdem vollzieht sich eine Bilanzsanierung oft durch Massnahmen, die weder Geld bringen noch sonst auf das operative Geschäft wirken.

Das Erwägen von Alternativen

Es gilt, zwischen einer Bilanzsanierung und einem Turnaround zu unterscheiden. Die Rückfälle, die im Anschluss an vorgenommene  Bilanzsanierungen erfolgen, sind ein Beweis dafür, dass hier oft zu wenig differenziert wird. Die Bilanzsanierung kann eine begrüssenswerte  Massnahme sein, sie kann aber den gezielten, auf die Wiederherstellung der operativen Fähigkeit ausgerichteten Prozess, nicht automatisch ersetzen.  Es stellt sich auch die Frage nach der Reihenfolge.

Der Turnaround = operative Sanierung 

In einem auf operative Sanierung, d.h. auf die Herstellung der Rentabilität des Unternehmens fokussierten Verfahren. steht nicht die Bilanzsanierung, sondern der Turnaround im Mittelpunkt. Die Erfahrung zeigt, dass eine Firma, die wieder fähig ist, Cashflow zu generieren, auch imstande ist, ihre Bilanz ins Lot zu bringen. Dies kann geschehen, weil sich ihr Eigenkapital durch Gewinne erhöht, oder einfach dadurch, dass die Attraktivität eines Unternehmens, das einen zunehmenden Ertragswert ausweist, für Kreditgeber und Investoren steigt. Es gibt in allen Branchen Überkapazitäten und es herrscht ein Verdrängungsmarkt. So ist es nicht verwunderlich, dass Unternehmen in Not geraten. Man nennt das den «Strukturbereinigungsprozess». In einem solchen wirtschaftlichen Klima kann eine Panne wie z.B. der Verlust eines langjährigen Grossabnehmers, eine Nachsteuer oder Ähnliches genügen, und die Spirale beginnt sich nach unten zu drehen. Der Auslöser dieser Negativentwicklung spielt zwar eine entscheidende Rolle, doch in der aktuellen Situation besteht das Problem darin, dass der Unternehmer mit dem «Altlastenrucksack» auf dem Buckel handlungsunfähig geworden ist, operativ gelähmt und in seiner Wettbewerbsfähigkeit behindert. Das Resultat manifestiert sich in der mangelnden Rentabilität und der angespannten Liquidität. Die erste Frage, die sich einem objektiven Betrachter stellt, lautet: «Ist das Unternehmen überlebensfähig?»

KMU Sanierung mit der basic»Leadership Methode

Eine auf den Turnaround ausgerichtete Methode geht dieser grundsätzlichen Frage auf drei Ebenen nach:

  • handelsrechtliche Aspekte
  • der Stand der konkreten Bedrohung durch die Gläubiger
  • der Geschäftsgang (operative Kriterien)

Mit unserer bewährten basic»Leadership Methode beraten und begleiten wir den Unternehmer in der schwierigen Situation und leiten mit ihm zusammen einen nachhaltigen Turnaround ein.

Für die erstaunliche Akzeptanz, die Verbreitung und die Wirksamkeit der basic»Leadership Methode in Zusammenhang mit der Rettung notleidender Unternehmen sprechen folgende Qualitäten:

  • Die in der Methode verankerten Kriterien sind ein sensibel reagierender Prüfstein, die Zukunftsfähigkeit eines angeschlagenen KMU korrekt einzuschätzen.
  • Die Methode unterstützt ein zukunftsfähiges Unternehmen aktiv bei der Lösung der bedrohlichen Liquiditätsprobleme.
  • Die Implementierung des zur Methode gehörenden Führungssystems beim Turnaround sichert eine nachhaltige Rentabilität des Unternehmens.

Es geht hier nicht darum, eine Rezeptur zur Selbsthilfe zu liefern. Es braucht in solchen kritischen Situationen aus verschiedensten Gründen externe Hilfe. So geht es vor allem darum, Denkanstösse zu liefern, denn ein solcher Turnaround erfordert auf vielen Ebenen ein Umdenken. Dies gilt unter  anderem auch für die Kreditnehmer-Kreditgeber-Beziehung, wie für die Methoden der Beurteilung von Kreditfähigkeit und Kreditwürdigkeit eines Unternehmens.

Der erste Schritt zur Klärung der notwendigen Bedingungen, die Voraussetzung eines Turnaround-Prozesses sind, geschieht in einer Analyse der Ausgangslage, die von einem spezialisierten KMU Berater von basic»Leadership durchgeführt wird. Auch hier stellt sich primär die Frage nach der Kreditfähigkeit und Kreditwürdigkeit des KMU.

Dann ist abzuklären, welche schwerwiegenden Faktoren den Turnaround verhindern könnten. Als Erstes wird geprüft, ob die Ursache, die die Krise ausgelöst hat, beseitigt ist. Es ist nicht immer die mangelhafte Rentabilität, die schleichend die Notlage verursacht hat; oft sind es konkrete Management Faktoren. So kann eine zerrüttete geschäftliche Partnerschaft die Ursache des Problems sein. Ist das Malheur beispielsweise durch den Ausstieg eines der Partner beseitigt, haben wir eine andere Ausgangslage, als wenn sich der Streit fortsetzen und das Unternehmen lähmen würde.

Erhöhte Aufmerksamkeit gilt in dieser Phase den organisatorischen Bedingungen. So ist z.B. die eindeutige Zuteilung der Verantwortung für die verschiedenen Bereiche des Unternehmens – wo dies zutrifft – eine unabdingbare Voraussetzung für den Turnaround.

Der Turnaround-Prozess

Nun geht es darum, festzustellen, ob es der «Altlastenrucksack» ist, der das Unternehmen daran hindert, Betriebserfolg zu generieren, oder ob es schlicht die mangelnde Fähigkeit ist, sich am Markt zu behaupten. Es bleibt somit die Frage zu beantworten:

  • Wäre unser «Stabhochspringer» in der aktuellen Marktlage imstande, die Latte zu überqueren, wenn er keinen «Altlastenrucksack auf dem Buckel tragen würde?

Um sich in diesem Test bewähren zu können, wird dem Unternehmer sein «Rucksack» für eine Weile abgenommen. Berater und Unternehmer treffen folgende Vereinbarung: «Ich, der Berater, übernehme federführend für Sie die Rucksackbehandlung und Sie, der Unternehmer, setzen sich voll für die Realisierung des budgetierten Betriebserfolg-Ziels ein.» Zwischen den beiden Strängen des Turnaround-Prozesses, der Rucksackbehandlung einerseits und dem laufenden Betriebserfolgnachweis durch das Unternehmen andererseits, besteht eine permanente Wechselwirkung.

Die Erleichterung durch die Abnahme des Rucksacks schafft dem Unternehmer die Entlastung, die er benötigt, um sich auf seine Hauptaufgabe zu konzentrieren. Das zeigt sich sehr schnell in den Ergebnissen. Diese Ergebnisse schaffen dem Berater die Basis, sich für das Unternehmen bei den Gläubigern einzusetzen. Das wiederum gibt dem Unternehmen zusätzlichen Raum, um den Beweis der Kreditfähigkeit zu liefern, und dem Berater die Gewissheit, dass er einem zukunftsfähigen Unternehmen den Turnaround ermöglicht.

Es gilt, mit den Gläubigern ein Klima des Vertrauens zu schaffen. Sie sollen das Gefühl bekommen, dass sie fair und im Verhältnis zum eingegangenen  Risiko behandelt werden. Ausserdem ist zu bedenken, dass sich unter den Gläubigern nicht selten miteinander konkurrenzierende Firmen befinden können, was besonderes Fingerspitzengefühl verlangt. Alle Gläubiger sollten sich sicher sein, dass die Sanierung nicht auf ihre Kosten vollzogen wird und dass sich ihre Situation – trotz aller mit diesem Prozess verbundenen Risiken – nicht verschlechtert. Im Gegenteil, der generierte Betriebserfolg reduziert die Wahrscheinlichkeit des Verlustes; zudem verkleinert sich durch die vereinbarten Ratenzahlungen der geschuldete Betrag. Und schliesslich haben sie einen zu Dank verpflichteten Kunden, der mit ihnen im Geschäft bleibt.

Alle ins Auge gefassten Massnahmen müssen fundiert sein und auf dem Budget und dem Leistungsplan beruhen, auf die sich der Finanzplan abstützt. Durch das bewährte und konsequente basic»Controlling ist sichergestellt, dass die getroffenen Annahmen mit der Realität übereinstimmen; der Unternehmer ist dem Berater gegenüber für die Richtigkeit der Daten und Angaben verantwortlich. Der Berater selbst hat in diesem Prozess strikt darauf zu achten, dass Gläubiger nicht in die Irre geführt werden und dass er nichts unterstützt, was diesen Eindruck vermitteln könnte.

Ist es gelungen, durch die «Rucksackbehandlung» eine Situation herbeizuführen, in der die geplanten, durch den laufenden Betriebserfolg generierten Überschüsse für eine fristgerechte Zahlung der vereinbarten Tilgungsraten ausreichen, so gilt die Lage als stabilisiert. Der Unternehmer und sein Team können sich auf ihre operativen Kernaufgaben konzentrieren und den Beweis der Zukunftsfähigkeit des Unternehmens erbringen. Der Turnaround-Prozess zeigt seine Wirkung.

Neben der Optimierung durch operative und organisatorische Massnahmen werden folgende Lösungsansätze im Turnaround umgesetzt:

  • Durch basic»Leadership professionell betreute Zusammenarbeit mit Banken und Kreditgebern
  • Einführung eines wirksamen Cash Management
  • Sicherstellung einer mittelfristigen Finanzplanung
  • Erstellung und Umsetzung eines Tilgungsplanes
  • Nutzung eines rollenden, kurzfristigen Liquiditätsplans

Zusammenfassung

Ein notleidendes Unternehmen kämpft – unter anderem – gegen sein ramponiertes Image. Es ist als schlechter Zahler abgestempelt und in den Augen seiner Lieferanten nur bedingt (oder gar nicht mehr) kreditwürdig. Das wirkt sich sowohl auf die Flexibilität bei der Lieferantenwahl und die Zahlungskonditionen aus wie auch auf die Stimmung im Unternehmen selbst, denn wer arbeitet schon gerne in einer Firma, die einen schlechten Ruf hat? Dieses Image zu verbessern, liegt im ureigenen Interesse des Unternehmers.

Die Hoffnung auf genug Geld, um alle Gläubiger zu befriedigen und ab sofort die Rechnungen mit Skonto begleichen zu können, ist in dieser Situation eine Fata Morgana.  Die wirkliche Verbesserung geschieht in kleineren, dafür realistischen Schritten. Die erfahrenen Unternehmensberater von basic»Leadership unterstützen und begleiten den KMU Unternehmer in der Sanierung, um wieder erfolgreich und rentabel sein Geschäft führen zu können.

Unverbindliche Anfrage

Zuerst beurteilen wir zusammen die Lage und gehen dann auf die verschiedenen Aspekte des Problems ein. Wir erarbeiten Lösungen zur Bewältigung der Situation durch organisatorische Massnahmen, wirksame Unternehmenssteuerung, Umgang mit Gläubigern und Beziehung mit Banken. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, bevor es zu spät ist. Als Unternehmensberater Ihres Vertrauens stehen wir für Sie ein.